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Erich-Kästner-Schule

Verlässliche Grundschule von 8 Uhr bis 11.45 Uhr (bei Bedarf auch ab 7 Uhr)

Aktuelles

Juni

Wir wünschen alle Familien schöne und erholsame Sommerferien und freuen uns auf den ersten Schultag am Mittwoch, den 28.8.2019

 

 

Unsere Zeiten:

7:00 Uhr

- 8:00 Uhr

   Frühbetreuung

   (auf Antrag)

8:00 Uhr

- 8:15 Uhr

   Offener Anfang

8.15 Uhr

- 11.45 Uhr

   verlässlicher Unterricht

12:00 Uhr

- 12:45 Uhr

   5. Stunde

12:50 Uhr

- 13:35 Uhr

   6. Stunde

 

Konzept zum Vorkurs "Starker Start"

Das Projekt „Starker Start“ erweitert im Schuljahr 2017/2018 zielgerichtet die bisherigen Aktionen, die an der Erich-Kästner-Schule für die Schulanfänger angeboten werden. Derzeit sind das Anmeldegespräch und ein Schulspiel zur Eingangsdiagnostik sowie Kennenlerntermine mit den Patenklassen und ein Tag der offenen Tür mit einem Foto-Such-Spiel implementiert, um allen zukünftigen Erstklässlern (und ihren Eltern) das Kennenlernen von Bezugspersonen und Schulgebäude zu ermöglichen. Ebenso sollen schon vor der Einschulung möglicherweise vorhandene Ängste der Kinder in Bezug auf das Schulleben abgebaut werden und auch die Lehrkräfte können gleichzeitig einen Eindruck von den angemeldeten Schulanfängern gewinnen. Die zukünftigen Erstklässler bringen bei ihrer Einschulung erfahrungsgemäß sehr unterschiedliche Vorkenntnisse in der deutschen Sprache mit und oftmals erweist sich ihr Sprachstand als unzureichend, um den sprachlichen Anforderungen in der Schule gerecht werden zu können. Ausgangspunkt des Projektes war daher der Wunsch, insbesondere diejenigen Kinder zu unterstützen, deren bisherige Förderung in den Familien oder den Kindertageseinrichtungen nicht ausreichend ist.

Dabei erscheinen uns verschiedene Grundsätze bedeutsam:

Regelmäßigkeit: Die Vorbereitungsstunden sollen wöchentlich im Halbjahr vor der Einschulung stattfinden, damit eine kontinuierliche Förderung gegeben ist und die Kinder den „Lebensraum Schule“ nach und nach kennen lernen können.

Vernetzung: Wir wollen die Vorbereitungen in Zusammenarbeit mit den umliegenden Kindertageseinrichtungen durchführen (Elterninformation, Erstkontakte, Kooperationsvereinbarung zu Schwerpunkten der Förderung), aber die Schulräumlichkeiten nutzen, um den späteren Schulbesuch vorzubereiten.

Vielfalt:  An den Nachmittagen können Klassenräume, Bibliothek, Turnhalle und Schulhof (in Absprache mit dem Offenen Ganztag) für Förderangebote genutzt werden. Da die Förderstunden lustvoll und bewegungsorientiert gestaltet und die verschiedenen Sinne der Kinder angesprochen werden sollen, kann es im Verlauf der Förderstunden sinnvoll sein, diese verschiedenen Lernorte zu nutzen. Entscheidungen zur Gruppengröße bzw. der Anzahl der Fördergruppen sollen im November 2017 in Zusammenhang mit den Neuanmeldungen der Schulanfänger getroffen werden.  

Schüler helfen Schülern: Von der Anzahl der Schulanfänger hängt auch die Zahl der Helferkinder ab: Ältere, sprachlich kompetente Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, an den Förderstunden mitzuwirken, erste Freundschaften mit den Vorschulkindern zu schließen und ihnen als Sprachvorbild zu dienen. Die Altersmischung mit Kindern der Klassen 3 und 4, die oftmals selbst einen eigenen Migrationshintergrund haben, soll die Arbeit in kleinen Gruppen unterstützen und Nachahmungseffekte fördern. Die älteren Kinder erhalten vor den Förderstunden jeweils ein kurzes Briefing zu den Abläufen durch die verantwortlichen Lehrkräfte.

Aus sprachdidaktischer Sicht sind für die Vorbereitungsstunden jeweils ein spezifischer Wortschatz und wiederkehrende Satzstrukturen vorgesehen, die von den Kindern in den verschiedenen Phasen der Förderstunde eingeübt werden (z.B. Begrüßungslied, Erzählrunde, Marienkäfer-Geschichte, Spiel/künstlerisches Angebot in Kleinstgruppen, Obstpause, Bewegungsangebot/Wahlangebote). Eine einfache, kindgemäße Sprache für Arbeitsanweisungen und der Einsatz von Bildkarten sind als Unterstützung vorgesehen. Der bereits thematisierte Wortschatz taucht in spielerischer Form bei der Nutzung der interaktiven Lerntrainer mit den Helferkindern wieder auf und soll auf diese Weise sicher gemerkt werden.

 

Ziel des Projekts

Die zukünftigen Erstklässler stehen im Mittelpunkt des Projekts: Sie erhalten sprachliche Lernimpulse, lernen  das Schulgebäude, den Schulhof und die Turnhalle  sowie künftige Bezugspersonen (Klassenkameraden, Patenkinder, KlassenlehrerInnen, Sonderpädagogin und Schulleitung) kennen. So können sie sich schon vor dem Einschulungstag eine Vorstellung des Schullebens machen – das weckt Vorfreude und wirkt eventuellen Ängsten entgegen. Orientiert am Rahmenthema steht das kurzweilige gemeinsame Handeln im Mittelpunkt, wobei Impulse der Kinder zu eigenen Erzählungen, Spielen und Liedern gern aufgenommen werden. Die Einbeziehung von freiwilligen älteren Schulkindern als Erzähl- und Spielpartner sowie als Sprachvorbild bringt zudem eine besondere soziale Komponente mit sich und schafft Vertrauen.

Mit Hilfe des „Starker Start “- Projekts sollen die künftigen Schulanfänger mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen eine Hilfestellung bekommen, ihre sprachlichen Kompetenzen bereits vor der Einschulung auszubauen. Das wöchentlich stattfindende Förderprojekt mit einer kindgerechten Rahmengeschichte bietet gezielte Auseinandersetzung mit den Themen „Familie“, „Zuhause“, „Tiere“, „Natur“, „Essen und Trinken“ sowie „Schule“ und „Sport“.  Dabei sollen das Zuhören und freie Sprechen geübt werden und alle sprachlichen Ebenen (Wortschatz, Satzstrukturen, Interaktion) Berücksichtigung finden. Ziel ist es, die Kinder nicht nur für die sprachlichen Anforderungen des Schulbesuchs „fit“ zu machen, sondern auch eine Kultur des „Miteinander“ und des „Sich-Trauens“ zu etablieren: Die Kinder sollen Sprechhemmungen verlieren, an den gemeinsamen Lernangeboten aktiv teilnehmen, eigene Ideen einbringen und spielerisch ihre sprachliche Handlungsfähigkeit erweitern. Ebenso knüpfen die Kinder erste Kontakte zu späteren Mitschülern und Patenkindern, da ältere Schüler als freiwillige Helferkinder in allen Förderstunden mitwirken: Sie machen vor, spielen mit, erklären und hören den Vorschulkindern zu. Eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den benachbarten Kindertageseinrichtungen bildet die Grundlage für das Förderprojekt.